Null-Emission Landkreis St. Wendel

Die Klimaschutzinitiative

Schon lange vor der politisch ausgerufenen Energiewende hat sich der Landkreis St. Wendel mit der Initiative "Null-Emission Landkreis St. Wendel" auf den Weg gemacht, seinen Energieverbrauch bis zum Jahr 2050 CO2 neutral zu gestalten.

Damit unterstützt der Landkreis St. Wendel die Klimaschutzziele der Bundes - und Landesregierung. Erreicht werden soll dies durch einen ländlichen Energiemix unter besonderer Berücksichtigung von Akzeptanz und Teilhabe durch die örtliche Bevölkerung.

Hinweis

Für dieses Projekt haben wir eine eigene Website erstellt. Sie finden diese unter folgender Internetadresse: www.null-emission-wnd.de

Kontakt und Ansprechpartner

Im Landkreis St. Wendel gibt es seit dem 1. Januar 2013 mit Michael Welter einen Klimaschutzmanager.

Der Landkreis ist damit der erste Kreis im Saarland, der diese Stelle besetzt. Landrat Udo Recktenwald: „Diese vom Bundesumweltministerium geförderte Stelle ist ein weiterer wichtiger Bestandteil in unserer Initiative „Null-Emission Landkreis St. Wendel". Wir arbeiten engagiert daran, der erste Null-Emissions-Landkreis im Land zu werden.“

Zu den Aufgaben des Klimaschutzmanagers gehört insbesondere die Öffentlichkeitsarbeit für die Initiative „Null-Emission Landkreis St. Wendel“ und das Thema Erneuerbare Energien, die Vernetzung wichtiger Akteure und die Umsetzung von konkreten Maßnahmen aus dem Klimaschutzkonzept. Außerdem gehört die Fortschreibung der kreisweiten Energie- und CO2-Bilanzen sowie des Klimaschutzkonzeptes zu seinen Aufgaben.

Kontaktdaten:

Michael Welter
Klimaschutzmanager Landkreis St. Wendel
Amt 41 - Gebäudemanagement und Klimaschutz
c/o Wirtschaftsförderungsgesellschaft St. Wendeler Land
Werschweilerstraße 40
66606 St. Wendel
Telefon: 06851/ 801 4520
E-Mail: m.welter@lkwnd.de

Die Initiative verfolgt drei Ziele:

Klimaschutz
durch Reduzierung von Treibhausgasemissionen.

Regionale Wertschöpfung

und dadurch aktive Wirtschaftsförderung.

Regionale Identität

durch Akzeptanz und Teilhabe der Bevölkerung.

Unter einem ländlichen Energiemix verstehen wir die konsequente Optimierung der Energieerzeugung und -nutzung im Hinblick auf die Erfordernisse und die Chancen des ländlichen Raumes.

Strategie

Klimaschutzkonzept

2011 wurde das Institut für angewandtes Stoffstrommanagement (IfaS) vom Umwelt-Campus der Hochschule Trier in Birkenfeld beauftragt, ein integriertes Klimaschutzkonzept und ein Teilkonzept Erneuerbare Energien zu erstellen. Im September 2012 wurde das Klimaschutzkonzept vom Leiter des IfaS Prof. Dr. Peter Heck im Beisein von Bundesumweltminister Peter Altmaier und Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer in St. Wendel der Öffentlichkeit vorgestellt.

Das integrierte Klimaschutzkonzept und das Teilkonzept Erneuerbare Energien wurden zu einem umfassenden Klimaschutzkonzept zusammengefasst und in einem Abschlussbericht dargestellt. Dieser enthält eine Energie-und CO2-Bilanz als Ausgangsbasis, sowie eine Betrachtung der Einsparpotentiale und der Potentiale der regenerativen Energieerzeugung im Landkreis St. Wendel. Ergänzt um Konzepte zur Öffentlichkeitsarbeit und Akteursbeteiligung, sowie einem konkreten Maßnahmenkatalog stellt das nun vorliegende Klimaschutzkonzept den Handlungsleitfaden zur Umsetzung der Klimaschutzinitiative des Landkreises dar.

Unterstützt wird die Umsetzung seit Januar 2013 vom Klimaschutzmanager Michael Welter, zu dessen Aufgaben es auch gehört die Energie-und CO2-Bilanz jährlich fortzuschreiben. Auch die jährlichen Berichte des Klimaschutzmanagers werden auf dieser Seite veröffentlicht.

Akteursgruppen

Lenkungsgruppe und Beirat:

Als operatives Organ zur Steuerung der Aktivitäten „Null-Emission Landkreis St. Wendel“ wurde durch den Landrat eine Lenkungsgruppe berufen. Sie fungiert als Ideenschmiede und vereint durch die interdisziplinäre Besetzung eine Vielzahl von Kompetenzen. Die Gruppe setzt sich aus Mitgliedern der Kreisverwaltung St. Wendel, der KulturLandschaftsInitiative St. Wendeler Land e.V. (KuLanI), der Wirtschaftsförderungsgesellschaft St. Wendeler Land mbH (WFG), sowie des Institutes für angewandtes Stoffstrommanagement (IfaS) am Umwelt-Campus in Birkenfeld zusammen.
Gemeinsam mit einem Klimaschutzbeirat, der sich aus dem Landrat und allen Bürgermeistern der Gemeinden zusammensetzt, werden die einzelnen Maßnahmen diskutiert. Dies fördert in hohem Maße die Verankerung in der Politik.

Zukunfts-Energie-Netzwerk St. Wendeler Land e.V.:

Als öffentliches Organ mit Bürgerbeteiligung ist der gemeinnützige Verein „Zukunfts-Energie-Netzwerk St. Wendeler Land e.V.“ gegründet worden. In diesem breit angelegten Netzwerk engagieren sich bereits verschiedene Akteure, darunter Vertreter der Kommunen, der Wirtschaft, verschiedener Verbände - und vor allem interessierte Bürger.

Energie-Projekt-Gesellschaft St. Wendeler Land mbH:

Die Energie-Projekt-Gesellschaft St. Wendeler Land mbH ist verantwortlich für Management, Organisation und Durchführung von Projekten im Bereich Erneuerbarer Energien. Insbesondere die Konzipierung und Unterstützung zur Realisierung von Erneuerbaren-Energien-Projekten im Sinne der regionalen Wertschöpfung sind ihre Aufgaben. Gesellschafter sind die Wirtschaftsförderungsgesellschaft St. Wendeler Land mbH, die Wasser- und Energieversorgung Kreis St. Wendel mbH, sowie die beiden regionalen Banken Kreissparkasse St. Wendel und St. Wendeler Volksbank eG.